Empfehlung: Jörn Stäcker & Matthias Toplak “Die Wikinger – Entdecker und Eroberer”

Wikinger sind die Barbaren des Nordens. Sie plündern, morden und brandschatzen alles was sich Ihnen in den Weg stellt. So oder so ähnlich kennen die meisten von uns das frühmittelalterliche Volk Nordeuropas. Aber stimmt das auch oder ist das nur das vorherrschende, durch Medien und auch durch Literatur beeinflusste Bild der Wikinger? Diese Frage beschäftigte den Mittelalterforscher und Professor Jörn Stäcker Zeit seines Lebens. Da er alleine die Arbeit an diesem Buch nicht beenden konnte bevor er verstarb, wurde sein Text von befreundeten Experten und Historikern vervollständigt. Herausgekommen ist dabei ein differenzierter, interessanter Blickwinkel auf die Wikinger, der frei von jeglichen Vorurteilen ist und allein Fakten in den Vordergrund stellt. So kann sich hier jeder, der ein Bild der Wikinger vor Augen hat, dieses Bild gründlich auf den Prüfstand stellen und neue Erkenntnisse gewinnen, wie die Wikinger Ende des ersten Jahrtausends ein Reich erschaffen konnten, das Norwegen, Dänemark, England und Teile Norddeutschlands, Schottlands und Schwedens umspannte. Dabei enstand eine Kultur die auch noch bis in die Gegenwart nachhallt.