Empfehlung: Wieland Freund – Nemi und der Hehmann

Die Wälder gehen immer weiter zurück, auch in Deutschland, und mit jedem gefällten Baum leidet der Geist des jeweiligen Waldes. Gleich, wie laut er brüllt: Die Holzfäller hören ihn doch nicht. Das Mädchen Nemi aber kann die lauten Schreie der Gestalt des nahen Waldes hören: „Heh! Heh!“ Und sie trifft sie auch: Er ist ein kleiner, knorriger, geradezu baumiger Mann mit einem Hut, der ein zu groß geratener Pilz sein könnte. Aber wenn er wütend ist, kann er wachsen, riesig werden. Und in letzter Zeit wird er schnell wütend, kann er sich doch gegen die Abholzung kaum wehren; es hört ihn ja keiner. Mit jedem geschlagenen Baum wird er schwächer und all die Lieder, all das Wissen, das der „Hehmann“ hütet, drohen verloren zu gehen. Auch er selbst kann sich immer schlechter erinnern. Es ist an Nemi, ihm zu helfen, und so lernt sie von ihm von der Natur: von den Bäumen, den Schmetterlingen, den Eichhörnchen, den Spechten – all den Tieren und Pflanzen des Waldes. Und sie und der Leser lernen auch den „Grünen Mann“ kennen. Den es tatsächlich in vielen alten Gebäuden in ganz Deutschland gibt. Ist das der Hehmann?

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