Empfehlung: Christelle Dabos – Die Spiegelreisende

Ophelia ist ein ziemlicher Bücherwurm und lebt gern für sich. Mit dem Großteil ihrer Familie hat sie nicht viel zu tun, mit anderen noch viel weniger. Aber ihr Leben soll sich dramatisch verändern, ist sie doch verlobt worden; verlobt mit einem Mann, den sie noch nie getroffen hat, der einer vollkommen anderen Kultur, geradezu einer anderen Welt entstammt. Und der von der bevorstehenden Hochzeit ebenso wenig angetan ist wie Ophelia selbst.

Ophelia wird auf eine Reise geschickt, begleitet nur von ihrer Tante, die über sie wachen soll, und gerät plötzlich in die intrigante und verschlagene Oberschicht eines anderen Volkes, inder jeder nur auf seinen Vorteil bedacht ist, alle nur zu ihrem eigenen Vergnügen leben und in die die schüchterne und introvertierte Ophelia ganz und gar nicht passt. Als angehende Ehefrau eines hohen Adligen aber ist sie Ziel eines jeden: des Verführers Archibald, der stets nur einen Wunsch hat, Ziel der Familie ihres Verlobten, die ihre Art für unangemessen hält, Ziel aller anderen Adelsfamilien, die ihr Möglichstes tun, die Hochzeit zu verhindern.

Aber Ophelia passt sich an, fügt sich ein und findet ihren Weg. Bis sie verbannt wird

Die Reihe um die Spiegelreisende von Christelle Dabos bietet gut geschriebene Fantasy abseits von den gängigen Mustern. Nach »Die Verlobten des Winters« (Band 1) und »Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast« (Band 2) erschien nun im November mit »Das Gedächtnis von Babel« der dritte Band.
Und sollte dieser auch gefallen, wird im Mai des nächsten Jahres schon der vierte Band erscheinen: »Im Sturm des Echos«.