Auf den Spuren ausgestorbener Liebesarten – Zu oft umsonst gelächelt

Das neueste Werk „Zu oft umsonst gelächelt“ von Botho Strauss ist eine Ansammlung von Alltagsbeobachtungen, die unverhoffte Tiefen, Pointen und Allgemeingültigkeit in sich bergen.
Aus der Sicht eines alternden Romanciers, der auf sein Leben zurückblickt, wird von unspektakulären Paargeschichten berichtet, von Nähe und Distanz und vom wilden Tanze um- und miteinander. Minimalistischer Sprachstil, der ganz groß daherkommt.