Marit empfiehlt – Susan Kreller: Elektrische Fische

»Ein interessantes Buch für zwischendurch, das berührt«, sagt unsere Jungrezensentin Marit zu Susan Krellers aktuellem Jugendbuch »Elektrische Fische«, für den die Autorin für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert und mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden ist.

Kreller schreibt von Emma, die mit ihrer Familie von Dublin ins verschlafene Mecklenburg-Vorpommern ziehen muss. Sie vermisst die Insel, ihre fernere Familie, ihr altes Leben und schmiedet Fluchtpläne, um zurück nach Irland zu gehen. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem neunen Klassenkameraden Levin, aber nach und nach beginnen beide an der Aktion zu zweifeln.

Marit sagt: »Für diese gefühlvolle Lektüre gibt es eine 1. Es ist ein schönes Buch, gerade wenn man nicht gern dicke Bücher liest.« Mit knapp 200 Seiten ist das Werk tatsächlich nicht allzu umfangreich, aber dieser Umfang genügt vollauf für eine großartige Geschichte.

Und keine Angst vor irisch-gälischen und englischen Worten und Ausdrücken: Sie werden im Anhang erklärt und sorgen für eine noch deutlich schönere Stimmung.