Happy pride!

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Der Juni steht jedes Jahr im Zeichen der Regenbogenflagge, im Zeichen des “Pride month”, bei dem die LGBTIQ+ Community auf Ungerechtigkeiten und Rückstände in unserer Gesellschaft aufmerksam macht. Die Szene startet jedes Jahr verschiedene Protestaktionen, Paraden und Partys, um die Vielfalt der Gesellschaft zu feiern und um zu zeigen, dass wir alle die selben Rechte haben, egal wen man liebt, egal welcher sexuelle Orientierung man angehört.

Der “pride month” enstand Ende der 60er Jahre in den USA. Homosexuelle wurden, wie auch in den meisten anderen Staaten, ausgegrenzt und als “geisteskrank” verunglimpft. Ihnen war es verboten miteinander zu tanzen, ihnen durfte kein Alkohol verkauft werden und Frauen durften Hosen nur dann tragen, wenn sie außerdem mindestens drei “weibliche Kleidungsstücke” anhaben. Als am 28. Juni 1969  in der Schwulenbar “Stonewall Inn” in der Christopher Street in New York, bei einer der regelmäßigen Kontrollen durch die Polizei, eine lesbische Frau von den Beamten schikaniert wurde, entlud sich die Wut der Barbesucher nach jahrzehntelanger Unterdrückung. Die Menge wehrte sich gegen die Polizei und es kam zu einer 6-tägigen Unruhe in den Straßen von New-York. Daraus wurde ein offener Protest und Wiederstand, der bis heute anhält.

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