Empfehlung: Simone de Beauvoir – Die Unzertrennlichen

Mit neun Jahren war ich ein sehr artiges kleines Mädchen; das war nicht immer so gewesen;“

So beginnt Simone de Beauvoir ihren Roman „Die Unzertrennlichen“ – einem zutiefst persönlichen Buch über ihre Jugendfreundschaft mit Élisabeth „Zaza“ Lacoin.

Im Roman heißen die beiden Mädchen Sylvie und Andrée, die sich mit neun Jahren in ihrer katholischen Schule begegnen. Als sich Andrée neben sie setzt, ist das der Start einer bewegenden Freundschaft in Paris der 20er Jahre. Gemeinsam rebellieren sie gegen die Enge der bürgerlichen Gesellschaft, in der sie leben und doch schafft es Andrée nicht sich aus dieser zu befreien – sie gerät immer mehr in die Falle ihrer heuchlerischen tugendhaften Familie.

Als sie den Roman Jean-Paul Satre zeigte, hielt ihn dieser für zu intim zur Veröffentlichung. Letztes Jahr hat Beauvoir’s Adoptivtochter den Text freigegeben und dieses Jahr erschien die Übersetzung im Rowohlt Verlag.

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