Zum Inhalt springen

Manchmal male ich ein Haus für uns. Europas vergessene Kinder

„Ich lebe im Containerlager Kara Tepe, weil ich ein Flüchtling bin. Ein Flüchtling ist jemand, der sein Land verlassen musste und in ein anderes Land geht und dort versuchen muss, ein neues Leben anzufangen und ein Teil von dort zu werden. Ich bin ein Flüchtling, weil es in unserem Land nicht sicher ist. Wir konnten dort einfach nicht leben.“
– Neda (13 Jahre) aus Afghanistan

In diesem wirklich außergewöhnlichen Buch kommen Kinder zu Wort, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten und nun auf der Insel Lesbos leben. Dort müssen sie bleiben, bis sie positive Asylbescheide haben, oder zurück in ihre Heimantländer geschickt werden.

Dieses Buch gibt diesen vergessenen Kindern das Wort und, um Sie von diesem Buch zu überzeugen, werden wir hier das gleiche tun.

Als wir auf dem Boot waren, hatte ich wahnsinnige Angst. Sobald ich die Augen zugemacht habe, habe ich meine ganze Familie im Wasser ertringen sehen.“
– Neda (13 Jahre)

„Hier im Camp gibt es eine Schaukel, aber keine Rutsche. Tabasom und ich vermissen außerdem unsere Cousinen. Sie sind jetzt in Athen und wir sind noch hier.“
– Asra (9 Jahre)

„Mein Traum ist es eigentlich, Astronautin oder Astronomin zu werden. Ich liebe die Sterne und die Planeten. Ich kann nicht sagen, was genau es ist, warum sie mich so anziehen, aber ich liebe sie einfach.“
– Elahe (14 Jahre)

„Wenn der Moment kommt und ich ein Tor schieße, dann habe ich eine Minute lang Freude und kann das alles vergessen.“
– Alireza (13 Jahre)

Manchmal male ich ein Haus für uns. Europas vergessene Kinder von Alea Horst und Mehrdad Zaeri (hier)