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Novitätenalarm!

Das Echo zu Emmanuel Carrère in den deutschen Feuilltons ist nicht ungetrübt. Die einen singen Lobeshymnen auf dieses Buch und seinen Autor, der „wie ein Ballettänzer zwischen moralischen ‚Tellerminen‘ tanzt“ (Die Zeit, 17.03.22); anderen fehlt in diesem Buch „die gewohnte Stringenz und Verve“ (Frankfurter Rundschau, 11.03.22). 

Doch um was geht es eigentlich in diesem viel diskutierten Roman? Carrère wollte eigentlich ein heiteres Buch über Yoga schreiben, doch seinen Yoga-Retreat in Bali muss er, wegen der Anschläge auf Charlie-Hebdo, abbrechen, da dabei einer seiner Freunde ums Leben kommt. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt, eine bipolare Störung festgestellt und Carrère muss mehrere Monate in einer Psychatrie verbringen.

Es ist ein Buch der Gegensätze; eine Verbindung zwischen Meditation und Gewalt, Schmerz und Leere. Ein Autor der nicht über sich selbst schreiben will und doch in gnadenlose Selbstreflexion verfällt (SZ 5.03.22).

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