„Jung und Jung ist ein Verlag für Literatur. Im Mittelpunkt unseres Interesses und unserer Arbeit stehen zeitgenössische deutschsprachige Autor*innen, deren Werk sich durch eine besondere sprachliche, intellektuelle und künstlerische Eigenständigkeit auszeichnet. Mit ihren Büchern prägen sie nicht nur das Profil des Verlags, viele von ihnen haben sich auch in die Geschichte der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur eingeschrieben und bei Leser*innen wie bei der Kritik die verdiente Anerkennung bekommen. Davon zeugen nicht zuletzt Nominierungen und Auszeichnungen, der Nobelpreis 2019 für Peter Handke, dessen Journale und Aufzeichnungen bei Jung und Jung erscheinen, der Deutsche Buchpreis für Melinda Nadj Abonji (»Tauben fliegen auf«, 2010, im gleichen Jahr auch mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet) und Ursula Krechel (»Landgericht«, 2012) sowie der Österreichische Buchpreis für Daniel Wisser (»Königin der Berge«, 2018) und Xaver Bayer (»Geschichten mit Marianne«, 2020).“