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Buchtipp: Meine Freunde – Hisham Matar

London, 1984. Vor der libyschen Botschaft auf dem St. James’s Square fallen Schüsse. Aus dem Fenster der Botschaft schießen Sicherheitsbeamte auf die Teilnehmer einer Anti-Gaddafi-Demonstration, eine junge Polizistin stirbt. Mittendrin die Studenten Khaled und Mustafa, sie werden verwundet, ihr Leben für immer verändert. Ab jetzt befinden sie sich im Exil fern der Heimat, haben nur einander in der großen, anonymen Metropole, in der sie nie richtig ankommen. Bis viele Jahre später der Arabische Frühling das Regime Gaddafis ins Wanken bringt – und die Möglichkeit einer Rückkehr in die Heimat ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.