Klassiker zum Wochenende I Im Westen nichts Neues
Zu Ehren des 125. Geburtstags von Erich Maria Remarque möchten wir Ihnen den Autor und sein bekanntestes Werk vorstellen.
Remarque ist 1898 in Osnarbrück geboren und wurde 1916 zum Ersten Weltkrieg eingezogen. Nach einer Verwundung verbringt Remarque einige Zeit in einem Lazarett, wo er bereits erste Texte schrieb. Diese schriftstellerische Tätigkeit verfolgte er nach dem Ersten Weltkrieg weiter; er arbeitete für unterschiedliche Zeitschriften unter anderem in den 20er Jahren für die Sport im Bild. Seine eigenen Kriegserfahrungen und die Erzählungen verwundeter Soldaten flossen dann schließlich in sein Buch ‚Im Westen nichts Neues‚.
Hier beschriebt er die Kriegserfahrungen von Paul Bäumer, der sich als Schüler freiwillig für den Ersten Weltkrieg gemeldet hatte und nun an der Front keine Kriegsbegeisterung vorfand, sondern lediglich sinnloses Sterben und Brutalität.
Der Roman wurde in den 30er Jahren von den Nationalsozialisten verboten und bei den Bücherverbrennungen 1933 mit verbrannt. Der Autor selbst emmigrierte erst in die Schweiz und dann in die USA, wo seine Romane bereits als Übersetzungen erfolgreich waren. Remarque verstarb 1970 in der Schweiz.





