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Alan Hollinghurst – Der Hirtenstern

Dieses Buch ist das letzte von Alan Hollinghursts Büchern, das noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Bereits 1994 erschienen, wurde der Text erst dieses Jahr vom Albino Verlag auf Deutsch veröffentlicht.

Die Geschichte folgt dem jungen verhinderten Schriftsteller Edward Manners aus England, der vor seiner Orientierungslosigkeit fliehend, einen Posten als Tutor in Brügge annimmt, wo er sich in einen seiner Schüler verliebt. Edward erliegt schnell dem alten Charme der Stadt, erkundet ihre dunklen Ecken und entdeckt dabei die Werke des belgischen Symbolisten Edgard Orst. Sein Interesse wächst sich in eine Obsession aus, die ihn immer mehr zu einem Abbild der hysterischen Entrücktheit der Gemälde werden lässt.

Die Kritiker freuen sich über diese längst überfällige Übersetzung. Hollinghurst hat eine sensible Comming-of-Age Geschichte geschrieben, die mit vielschichtigen Figuren und viel Witz überzeugt. Mit vielen Anspielungen auf Thomas Manns „Der Tod in Venedig“ findet das Werk auch seinen Paten im großen Literaturkanon. Marko Martin beschreibt es im Deutschlandfunk Kultur als „veritables Meisterwerk“.

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