<

Die Druckwerke im Monat Juli!

Auch im Juli haben wir wieder fünf Empfehlungen für Sie, die in der Auswahl für das Druckwerk des Monats sind.
 
1. James Wood – Die Kunst des Erzählens hier
Was unterscheidet einen guten Roman von einem schlechten? Erzählperspektive oder Detailauswahl, Figurenzeichnung und Dialoge – Wood zeigt, worauf zu achten lohnt. Anhand vieler Beispiele von der Bibel über Flaubert bis zu David Foster Wallace erklärt er, was manche Autoren besser machen als andere.Doch es geht Wood nicht allein um die Elemente gelungenen Erzählens. Er beantwortet auch grundlegende Fragen: Was hat die Literatur mit der Wirklichkeit zu tun? Und vor allem: Warum bewegt sie uns so?
2. Joachim B. Schmidt – Kalmann hier
 Er ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfn. Er hat alles im Griff. Doch in Kalmanns Kopf laufen die Räder manchmal rückwärts. Als er eines Winters eine Blutlache im Schnee entdeckt, überrollen ihn die Ereignisse. Mit seiner naiven Weisheit und dem Mut des reinen Herzens wendet er alles zum Guten. Kein Grund zur Sorge.
3. Tomasz Jedrowski – Im Wasser sind wir schwerelos hier
Ludwik ist verliebt. Es ist der Sommer nach dem Examen, ein Sommer, in dem alles anders wird. Denn Ludwik ist verliebt in Janusz, eine Unmöglichkeit in Polen im Jahr 1980. Zu zweit verbringen sie magische Tage an einem verborgenen See im Wald. Hier können sie sich einander offenbaren, hier erleben sie die große Liebe. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende, sie müssen zurück in die Stadt. Die Welt befindet sich im Umbruch.
4. Lizzie Doron – Who the Fuck Is Kafka hier
Ist der Mann, der mit Lizzie auf dem Podium sitzt, nicht vielleicht doch ein arabischer Selbstmordattentäter mit Sprengstoffgürtel? Nein, Nadim pflegt nur seine Reiseunterlagen mit schwarzem Klebeband am Hosenbund zu befestigen, und dafür gibt es Gründe … Dann: High Heels in Ost-Jerusalem? Ein Palästinenser im vornehmen Tel Aviver Apartmentgebäude? Von Anfang an ist es eine wechselvolle Freundschaft, die sich zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und dem arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim entwickelt.
5. David Diop – Nachts ist unser Blut schwarz hier
Alfa Ndiaye kämpft im Ersten Weltkrieg für die französische Kolonialmacht gegen die Deutschen. Als Alfas Kindheitsfreund in seinen Armen verblutet, wird er von Wut und Rache gepackt. Wie ein Wahnsinniger stürzt er sich in die Schlacht gegen den deutschen Feind. Anfangs feiert die Kolonialmacht ihren schwarzen Helden, später verstößt sie den furchtlosen „Wilden“. In diesem kraftvollen, hypnotischen Roman fragt David Diop nach der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten und setzt den Senegalsoldaten ein Denkmal.
 
Wie jeden Monat könnt ihr bei uns abstimmen und mit etwas Glück euren Favoriten gewinnen. Abstimmen geht jetzt auch über unsere Homepage: